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Am Strand sitzen oder laufen, der ungestüm hochschwappenden Brandung zusehen, seinen Gedanken nachhängen- die Costa de Prata bietet zwischen November und März Entspannung pur.


Der nächst grössere Ort von Ihrem Winterquartier heisst Nazaré.


Das idyllische Fischerstädtchen schmiegt sich in eine geschützte Bucht.
Eine alte Frau, ganz in schwarz gekleidet und mit dem typischen Kopftuch, schleppt krummrückig ein paar Einkaufstüten die Strasse herunter.
Streuende Hunde suchen vergeblich nach fressbaren Resten des menschlichen Wohlstands. Eine Strasse weiter sitzen portugiesische Senioren auf ihre Krückstöcke gelehnt in ihrem Stamm-Café, schlürfen einen Um Cafe, grüssen hier, plaudern da, der südländische Mikrokosmos lässt grüssen.

Es ist Winter in Portugal. Zu keiner anderen Jahreszeit sind die Früchte des Meeres im Fischladen um die Ecke frischer, plätschert das Leben entspannter, sind die Menschen freundlicher.
Doch Langweile muss keine aufkommen: Zwar ist der Atlantik um zu baden zu kalt, aber beim Joggen am Strand macht man so mache überraschende Entdeckung. Wer statt mit trägem Sonnenbaden lieber sportlich seinen Urlaub verbringt, ist gold richtig. Für Fahrradfahrer tun sich ungezählte Möglichkeiten auf, ob über heidelandartige Hochebenen, durch zerklüftete Schluchten oder einsamen Buchten. Oder ganz gemütlich zu Fuss auf dem 25 km langen Fahrradweg die Gegend erkunden. In kleine Orte einkehren ein "um Café "trinken und die Welt ist in Ordnung.

Aber nicht zuletzt soll unsere Kultur genannt werden. Es gehört mit zur Pflichtübung Bathala zu besuchen. Auch Coimbra, die Universitätsstadt, Tomar mit seiner alten Ritterburg, Marihna-Grande mit seiner Glasindustrie, S. Pedro de Moel nur 6 km entfernt ist der teuerste Ort weit und breit muss man gesehen haben. Fatima, der weltbekannte Pilgerort ist auch für Nichtgläubige tief beeindruckend.  Für Lissabon sollten Sie zwei Tage einplanen.
 Den optimalen Rückzugsort finden Sie in unserem Haus wenn die Natur mal einen Regentag einschiebt. Am offenen Kamin ein gutes Buch geniessen, sich an einer heissen Tasse Tee laben und durchs Fenster auf die unter schweren, düsteren Wolken wütende See hinausschauen- das ist keineswegs ein verlorener Ferientag. Zudem bewegt sich das Thermometer zwischen akzeptablen 10 – 18 Grad. Da gerät das deutsch-heimatliche Regen-Schnee-Matsch-Fröstel-Klima schnell in Vergessenheit.